Der Rhodesian Ridgeback ist gegenwärtig die einzige anerkannte Rasse,
die dem südlichen Afrika entstammt. Seine Vorfahren waren höchstwahrscheinlich der so genannte Hottentotten–Hund. Er arbeitete, jagte und lebte seit hunderten Jahren mit den dort lebenden Menschen. Dieser Hund zählt am wahrscheinlichsten zu den Vorfahren des Rhodesian Ridgeback, nicht nur wegen der auf dem Rückgrat nach vorne gerichteten Haare (Ridge).
Um 1652 wurden die ersten weißen Siedler im südlichen Afrika auf diesen Hund mit dem seltsamen Rückenkamm aufmerksam. Die Siedler merkten schnell, dass diese Hunde durch ihren unerschrockenen Mut gegenüber Raubtieren denen aus Europa weit überlegen waren und nutzten die Wachsamkeit und den Mut dieser Hunde zur Bewachung ihrer Farm und dem Vieh.
Gegen 1877 brachte die ersten beiden Ridghunde der Missionar Reverend Charles Helm nach Matabeleland in Südrhodesien. (Heute ist es ein Teil von Simbabwe.) Er verlieh diese Tiere an Abenteurer und Großwildjäger. Auch der legendäre Großwildjäger Cornelius van Rooyen lieh sich diese Hunde aus und wurde dadurch auf sie aufmerksam. Er war sofort von ihrem Mut, Ausdauer und ihrer Intelligenz begeistert. Nach einer gewissen Zeit übernahm von Rooven die Hunde von Reverend Helm.
Durch hundezüchterisches Talent und eine gute Vorstellungsgabe auf das Zuchtergebnis, entstand über einen Zeitraum von 35 Jahre eine völlig neue Hunderasse.
Mit anderen Worten beschrieben:
Man nehme als Grundlage den afrikanischen Hottentotten-Hund. Der Greyhound bringt Geschwindigkeit, Sanftmut und Eleganz ein, der Irish Terrier überragenden jägerischen Fähigkeiten ( er weicht keinem Kampf aus ) und ist ein perfekter Begleithund.
Das ganze wird gepaart mit der Kraft und Entschlossenheit der Early Bulldog. Vom Grat Dane bekommt man die Eigenschaften eines Viehtreibers und Schädlingsbekämpfers ("Rattenbeißer").
Da diese Mischung zu jägerisch war, jagen wollte man ja schließlich selber, brachte der Pointer (englisch: "zeigen") seine herausragende Eigenschaft als Vorstehhund mit ein. Des Weiteren gilt er als vornehm und sensibel. Genaue Aufzeichnungen der einzelnen Rassen, die zur Kreuzung verwandt wurden, gibt es jedoch nicht.
*Kraft und Entschlossenheit, Ausdauer und Wendigkeit (ein Rhodesian Ridgeback kann sich in der Luft um sich selbst drehen) gehören zu den wichtigsten Eigenschaften dieser Hunderasse ebenso das wahren einer gerade noch sicheren Distanz beim Stellen des Wildes.

October 2018
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